+49 160 805 751 7 info@majestic-horses.com

All unsere Verkaufspferde in Deutschland haben bereits eine große Ankaufsuntersuchung inkl. Röntgenbilder.
Folgende Röntgenbilder sind enthalten:

– Zehe seitlich x 4
– Sprunggelenke x 4
– Hufrolle x 2
– Rücken x 2

Unsere Tierärzte fertigen ausschließlich digitale Röntgenbilder an. Diese können nach der Untersuchung per Email an den Tierarzt Ihres Vertrauens geschickt werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass SIe nach der Untersuchung ein telefonisches Gespräch mit dem Tierarzt führen. Selbstverständlich können jederzeit weitere Untersuchungen vor Ort durch den eigenen Tierarzt durchgeführt werden.

Die tierärztliche (An-)kaufuntersuchung beginnt mit einer so genannten klinischen Untersuchung. Diese Untersuchung beinhaltet, dass das betreffende Pferd in seiner Gesamtheit auf äußerliche – beziehungsweise mit einfachen Hilfsmitteln festzustellende – (Krankheits-) Symptome hin untersucht wird. Die klinische Untersuchung gibt damit einen ersten Gesamtüberblick über den aktuellen Gesundheitszustand des Pferdes und Hinweise darauf, ob festgestellte Auffälligkeiten eventuell im Rahmen von weiterführenden Untersuchungen (z.B. Röntgen, Ultraschall, Endoskopie, Laboruntersuchungen) näherer Abklärung bedürfen. Der Tierarzt beginnt mit einer so genannten Überblicksuntersuchung bei der er das Pferd zunächst adspektorisch auf seinen Allgemein- und Pflegezustand, Exterieurmängel und möglicherweise vorhandene veterinärmedizinisch relevante Verhaltensauffälligkeiten hin beurteilt. Darauf folgend werden unter anderem das Herz/Kreislaufsystem, der Atmungs- und Bewegungsapparat, der Magen/Darmtrakt, die Sinnesorgane, die Hufe, der Rücken und die Haut genauer untersucht. Das zu untersuchende Tier wird zunächst im Stehen genauestens begutachtet und darauf folgend allgemeinmedizinisch untersucht. Der Untersuchung des stehenden Pferdes schließt sich eine Untersuchung des Pferdes in der Bewegung an. Hierfür wird das Pferd im Schritt und später im Trab auf gerader und gebogener Linie vorgeführt. Im physiologischen, das heißt nicht krankhaften Zustand, zeigt sich das Pferd hierbei sowohl lahmfrei im Sinne einer orthopädischen Problematik, als auch mit ungestörter Bewegungskoordination durch das zentrale Nervensystem. Im Anschluss daran werden durch den Tierarzt die so genannten Beugeproben durchgeführt. Diese dienen dazu, dass subklinische,das heißt zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht auffällige Abnutzungserscheinungen bzw. pathologische Veränderungen des Bewegungsapparates sichtbar gemacht werden. Hierfür belastet der Tierarzt die betroffenen Beinstrukturen des Pferdes über einen Zeitraum von ca. 60 Sekunden und lässt das Pferd unmittelbar daraufhin antraben. Im Falle eines positiven oder leicht positiven Befundes kann der Tierarzt bei der späteren Röntgenuntersuchung an dieser Stelle als erstes anknüpfen und bei einer signifikanten festgestellten Veränderung gegebenenfalls weitere Untersuchungen unterlassen, und damit zusätzliche Kosten für den Auftraggeber vermeiden. Im Anschluss an die Beugeproben wird ein so genannter Belastungstest durchgeführt. Das Pferd wird hierfür unter dem Reiter oder an der Longe bewegt und hierbei erneut begutachtet. Hiernach werden im Abstand von einigen Minuten zweimal die Atmungs- und Pulsfrequenz überprüft. Dabei testet der Tierarzt die Auswirkungen der Belastung auf Herz/Kreislauf und Atmung und darauf folgend die Dauer, die das Pferd benötigt, um zu den an vorheriger Stelle festgestellten Normalwerten zurückzufinden. Dadurch lässt sich eruieren, in welcher konditionellen Verfassung das Pferd sich befindet, und ob eventuelle Anzeichen für eine Beeinträchtigung des Atmungs- bzw. Herz/Kreislaufapparates vorliegen. Den Abschluss der klinischen Untersuchung bildet die Inspektion der Maulhöhle mit einem Maulgatter und schließlich die Augenuntersuchung, welche in einem verdunkelten Raum und unter Zuhilfenahme eines Ophthalmoskopes stattfinden sollte. Das Opthalmoskop ermöglicht durch Vergrößerung und die unmittelbar auf das Pferdeauge gerichtete Lichtquelle eine genauere Untersuchung des Augenhintergrundes, was mit bloßem menschlichem Auge nur sehr begrenzt möglich wäre.Jede Ankaufsuntersuchung beinhaltet mindestens die klinische Untersuchung. Die weiterführenden Untersuchungen (Endoskopie. Ultraschall, usw.) müssen immer zusätzlich in Auftrag gegeben werden und sind nicht automatisch Teil des Untersuchungsauftrages.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen