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Spanische Pferde werden oft aufgrund ihrer enormen Ausdrucksstärke bewundert, die sie insbesondere bei Dressurlektionen zum Ausdruck bringen. Doch auch die überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, ihre Intelligenz und der gute Charakter sind verantwortlich dafür, dass die spanischen Pferde im Profi-Sport und der hohen Dressur ebenso beliebt sind wie bei Freizeitreitern, die sich einen anhänglichen und zuverlässigen Freizeitpartner suchen.

Oftmals sind die spanischen Pferde auch unter dem Begriff „Iberische Pferde“ zu finden, – insbesondere wenn die portugiesischen Lusitanos erwähnt werden sollen. Doch unabhängig davon: Die iberischen, beziehungsweise spanischen Pferde teilen ursprünglich dieselbe Abstammung. Erste Abbildungen der prähistorischen Vorfahren der spanischen Pferde findet man in den Grotten von La Pileta bei Malaga. Diese Höhlenmalereien werden auf 20.000 v. Chr. datiert. Später wurden diese von weiteren Pferderassen, insbesondere dem arabischen Pferd und Berberpferden beeinflusst.

Spanisch oder iberisch reiten – was ist das überhaupt?

Grundsätzlich sind die spanischen Pferde absolut vielfältig einsetzbar. Trotzdem haben sie eindeutig auch ihre Schwerpunkte und Vorzüge, die bei entsprechender Förderung und Potenzial des Reiters und Pferdes zu Höchsleistungen im Turnier- und Dressursport führen können.
Oft von den spektakulären Shows und Prüfungen beeinflusst, entscheiden sich viele Reiter für die spanische Reitweise und kontaktieren uns weil sie wissen möchten, wo und wie sie die spanische Reitweise am besten erlernen. Nun, „die“ spanische Reitweise gibt es sozusagen nicht. Sie müssen also nicht gezwungenermaßen einen spanischen oder spezialisierten Trainer aufsuchen. Sind Sie Freizeitreiter, achten Sie generell auf gute Grundausbildung wie bei jeder anderen Pferderasse auch und wählen einen Sattel, der zu Ihnen und Ihrem Pferd passt.

Dressurreiten

Ziel ist das losgelassene spanische Pferd, welches sich in den Gangarten je nach Ausbildungsstand stärker versammeln oder auch verstärken kann.

Die Losgelassenheit des spanischen Pferdes ist das erste und wichtigste Ziel. Durch die Losgelassenheit werden Takt, Ausführung der Gangarten und alle weiteren Bestandteile der Dressur wie Anlehnung, Geraderichtung, Schwung und Versammlung beeinflusst. Die stetige Anlehnung die der Reiterhand folgt, soll vom Pferd gesucht und nicht von der Hand erzwungen werden. Wie bei anderen Pferderassen auch, gilt beim spanischen Pferd ebenso: Bei korrektem Beritt und Training lehnt das Pferd sich nicht auf den Zügel, welches dem Reiter enormes Gewicht in seine Hände bringt. Obwohl die spanischen Pferde generell sehr schnell und motiviert lernen, hat sich erwiesen, dass diese wie andere Rassen auch, bei zu schnellem Erzwingen und Ungeduld vom Trainer oder Reiter zu Grobheit und Widerstand führt. Daher sollte in erster Linie Losgelassenheit trainiert sein, bevor die Anlehnung optimiert wird.

Falls bereits Probleme bei Ihrem spanischen Pferd bestehen oder Sie solchen vorbeugen möchten, übernimmt Majestic Horses mit erfahrenen Bereitern, die sich auf die Ausbildung spanischer Pferde spezialisiert haben, gerne den Beritt.

Doma Classica – die klassische Dressur

Die klassische Dressur oder auch Doma Classica, wie Spanier sie nennen, sieht auf einem iberischen oder spanischen Pferd wie PRE oder Andalusier äußerst elegant aus, – insbesondere wenn diese regelmäßig und korrekt trainiert werden.

Das typische Exterieur, die hohe Versammlungsbereitschaft und natürliche Aufrichtung sorgt beim Reiter für besonders entspannten Sitz. Durch die erleichterte Aufrichtung des Reiters kann sich dieser besser auf die Hilfengebungen konzentrieren. Sobald das Pferd wie auch Reiter ausreichend ausgebildet sind, ist der Fokus auf spezielle Reitweisen auch beim spanischen Pferd möglich.

Dressur-Ausbildung in höchster Vollendung ist mit spanischen Pferden und möglich. Voraussetzung maximaler Versammlung der klassischen Lektionen sind Traversalen, Seitengänge, Passage, Piaffe, der fliegende Wechsel sowie der spanische Schritt / Trab. Als Vorbereitung zur Hohen Schule wie bei der Hofreitschule in Wien und bekannten spanischen Reitschulen in Jerez, die sich dabei fast ausschließlich auf iberische Pferde wie Lusitanos, Lipizzaner, Andalusier und PRE konzentrieren.

Alta Escuela

Das bei uns „Hohe Schule“ genannte Training ist heute nicht mehr nur typisch iberisch, – vom spanischen Trab und Schritt abgesehen. Die meisten Lektionen dabei sind wichtiger Bestandteil von internationalen Grand Prix-Prüfungen. Hier werden alle Lektionen der Doma Classica sowie Levade, Kapriole, Courbette, etc. Trainiert.

Klassische spanische Reitweisen

Die Reitstile in Spanien sind mittlerweile so unterschiedlich wie in Deutschland mit spanischen Pferden auch, – allerdings ist die Arbeit mit dem Pferd in Spanien ein wichtiges Kulturgut und wichtiger Bestandteil Spaniens.

Doma Vaquera

Die Arbeitsreitweise der Hirten Andalusiens wurde bereits im 17. Jahrhundert schriftlich festgehalten. Die spanischen Pferde wurden hierbei vom Hirten für die Bewachung der Rinderherden benötigt oder auch zum Treiben der Herde, Aussortierung von Einzeltieren und teilweise zur Prüfung der Kampfbereitschaft junger Stiere genutzt. Hierbei wird einhändig und hauptsächlich Schritt und Galopp geritten.

Die wichtigsten Grundlagen der spanischen Pferde für diese Arbeiten sind Pirouetten, schnelle Starts, Traversalen und Stopps aus dem Galopp. Aber auch Versammlungen und Galoppwechsel. Zusätzlich werden hierbei Wendigkeit und Schnelligkeit des spanischen Pferds berücksichtigt. Der Reiter arbeitet dabei hauptsächlich mit Schenkel- und Gewichtshilfen.

Stierkämpfe

Diese werden in Deutschland nicht praktiziert, – und auch die Ausführungen werden in Spanien und Portugal teilweise unterschiedlich geregelt.

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Spanische Pferde – Reitweisen
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